Die Ben-Bischoff-Reihe · Krimis aus Düsseldorf

Am Tatort läuft ein Lied.
Nur einer weiß, was es bedeutet.

Acht Jahre war Hauptkommissar Ben Bischoff raus. An seinem ersten Tag zurück im Dienst holt ihn ein Ritualmord ein und mit ihm die Nacht, in der er seine Tochter verlor.

Lesereihenfolge

Eine Geschichte in drei Fällen.

Jeder Band hat seinen eigenen Fall. Die Jagd nach den Hintermännern, die Bens Tochter töten ließen, zieht sich durch die ganze Reihe. Am besten liest du sie in dieser Reihenfolge.

Cover: Lars Brede, Rosengarten, Kriminalroman
Band 1 · Kriminalroman

Rosengarten

Ein Ritualmord, ein psychisch kranker Ermittler und ein intriganter Chef.

Hauptkommissar Ben Bischoff wird direkt an seinem ersten Arbeitstag mit seiner düsteren Vergangenheit konfrontiert, als an einem Tatort in Düsseldorf das Lied „Rose Garden“ erklingt und in ihm einen quälenden Verdacht heraufbeschwört.

Schnell finden er und sein Partner sich in einem Netz von Eitelkeiten und Intrigen wieder. Sie kämpfen nicht nur gegen einen wahnsinnigen Mörder, sondern auch gegen Widersacher aus den eigenen Reihen, denen jedes Mittel recht zu sein scheint, um Ben Bischoff zu stoppen. Es gilt, alte Rechnungen zu begleichen und dabei den stärksten aller Gegner zu besiegen: sich selbst.

418Seiten
13,99 €Taschenbuch
4,99 €E-Book
2. Aufl.überarbeitet
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Cover: Lars Brede, Skorpion, Kriminalroman
Band 2 · Kriminalroman

Skorpion

Vier Finger. Ein abgetrennter Arm. Tätowierungen, die niemand zuordnen kann.

Ben Bischoff und sein Partner Christian Klein stehen vor einem Rätsel, als am Rheinufer vier Finger und ein abgetrennter Arm mit geheimnisvollen Tätowierungen angespült werden. Die Hinweise führen zunächst in die rechte Szene, doch die Ermittlungen drehen sich im Kreis. Einmal mehr wird ihnen schmerzhaft bewusst, dass sie einen Feind in den eigenen Reihen haben.

Während Christian Klein und die neue Dezernatsleiterin die Ermittlungen vorantreiben, sucht Ben Bischoff fieberhaft nach den Auftraggebern des Killers, der einst seine Tochter ermordete. Die Situation spitzt sich dramatisch zu, denn seine Gegner sind zu allem bereit.

438Seiten
16,99 €Taschenbuch
9,99 €E-Book
2025Neuauflage
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Die Ermittlungsakte

Wer ist Ben Bischoff?

Ein kaputter Kommissar, ein unerfahrener Partner, ein Chef ohne Skrupel. Das Personal der Reihe, spoilerfrei.

KK 11 · DüsseldorfUnberechenbar

Ben Bischoff

Hauptkommissar, 42

Geschieden. Seit dem Tod seiner Tochter leidet er unter schweren Depressionen. Mit Medikamenten ist er aufmerksam, fast einfühlsam. Ohne sie wird er aggressiv, intuitiv, gefährlich. Nach acht Jahren kehrt er in den Dienst zurück, und er hat eine Rechnung offen.

KK 11 · DüsseldorfAkte 02

Christian Klein

Kommissar, 32 · Bens Partner

Jung, unsicher, wenig Erfahrung. Doch mit jedem Fall wächst er, bis er seinem Partner auf Augenhöhe begegnet. Und bis er anfängt zu fragen, was Ben ihm verschweigt.

Präsidium · DüsseldorfVorsicht

Thomas Richter

Bens Vorgesetzter, 40

Karrierist mit harter Hand. Er duldet keinen Widerspruch und ist bereit, für seinen Aufstieg jede Grenze zu überschreiten. Ben Bischoff steht ihm im Weg.

KK 11 · DüsseldorfAb Band 2

Magdalena Czarnecka

Neue Dezernatsleiterin

Ende fünfzig, knochig, Sonnenbrille, trockener Ton. Sie plant eigentlich den frühen Ruhestand und begegnet selbst der Führungsspitze auf Augenhöhe. Doch sie spielt ein Spiel, von dem im Präsidium niemand etwas ahnt.

Schauplätze

Wo die Spuren hinführen.

01Hauptschauplatz

Düsseldorf

Glanz auf der Kö, Exzess in der Altstadt, Leichenteile am Rheinufer. Hier ermittelt das KK 11.

02Skorpion

Duisburg

Ein Sommer, ein Eiscafé, eine Baustelle. Und ein Tag, der alles ins Rollen bringt.

03Rosengarten

Hamburg

Die Spur des Killers führt in den Landkreis Rosengarten und an den Hafen.

04Skorpion

Frankfurt

Banken, Macht und Insider. Das Finale spielt dort, wo das große Geld sitzt.

Leseprobe

Lies rein. Auf eigene Gefahr.

Rosengarten · PrologDüsseldorf, 21:06 Uhr

Als sie der Funkspruch erreichte, baute sich schlagartig eine enorme Anspannung auf. Dies war eine jener Situationen, auf die in der Polizeischule niemand vorbereitet wurde, vorbereitet werden konnte. Einer jener Einsätze, der immer wieder und wieder geübt wurde und dennoch nicht zur Routine wurde.

Ihr Puls beschleunigte sich, als sie den Wagen mitten auf der Hauptstraße mit einem harten U-Turn wendeten. Sie würden die Ersten am Tatort sein. In der Ferne war ein Donner zu hören.

Der Rettungswagen schoss die wenig befahrene Straße entlang. Nieselregen setzte ein und legte sich auf die Frontscheibe des Fahrzeuges. Vor den Lichtern der Straßenlaternen bildete sich ein nebelartiger Dunst, der die Sicht zusätzlich erschwerte.

Tom und Taro hatten nur wenige Informationen darüber erhalten, was sie in der Volmerswerther Straße erwartete. Sie wussten, dass geschossen wurde. Sie wussten auch, dass es Verwundete gab. Im besten Falle. In Momenten wie diesen wurde die Vorgehensweise der Rettungskräfte genau und streng von der Einsatzleitung vorgegeben. Die eigene Sicherheit ging vor. Erst dann zählten die Opfer.

Angespannte Stille herrschte in Wagen 201, während das Fahrzeug geräuschlos die Elisabethstraße passierte. Das Blaulicht war eingeschaltet. Das Martinshorn nicht.

Einhundert Meter voraus war ein rotes Licht zu erkennen.

„Bengalisches Feuer?“, fragte der Polizist seinen Partner.

Tom und Taro erreichten den vereinbarten Wartepunkt. Tom, der am Steuer des Wagens saß, passierte diesen und fuhr weiter in Richtung des Unglücksortes.

„Was tust du?“, fragte Taro irritiert.

„Wir fahren einmal dort vorbei. Vielleicht ist die Polizei schon da.“

„Die Anweisung ist klar!“, entgegnete Taro erneut. „Ich habe keinen Bock, mir den Arsch wegschießen zu lassen!“

„Ich mache das Blaulicht aus und fahre zackig vorbei.“ Tom wirkte gereizt.

„Du hast sie doch nicht alle!“, fluchte Taro.

„Ich mach den ganzen Scheiß doch nicht, um still in einer dunklen Ecke zu hausen, wenn hier draußen die Post abgeht. Wenn es da wirklich Verletzte gibt, brauchen die jetzt unsere Hilfe und nicht irgendwann.“ Tom stoppte den Wagen abrupt, sodass Taro ein Stück nach vorne gedrückt wurde und sich sein Anschnallgurt spannte.

„Steig aus!“, forderte Tom seinen Kollegen auf.

Was Tom und Taro in dieser Nacht finden, verfolgt Ben Bischoff seit acht Jahren.

Rosengarten holen
Skorpion · Kapitel 1Am Rheinufer

„Was haben wir?“, fragte Ben und merkte selbst, dass er sich anhörte wie ein Tatort-Kommissar.

„Vier Finger. Sie sind vom Wasser angespült worden.“

Ben stoppte und schob die Sonnenbrille nach oben. Wenige Meter vor ihm floss der Rhein, ruhig und sanft, wie immer. Er trug wenig Wasser und so wirkte er bei weitem nicht so mächtig wie sonst, vor allem im Winter. Der Polizist zeigte auf vier Stellen entlang des Flussufers.

„Dort, dort, da hinten und hier.“

„Und der Rest?“, fragte Ben irritiert.

„Welcher Rest?“, entgegnete der Mann.

Ben verdrehte die Augen.

„Zu so Fingern gehört doch meistens noch mehr, oder?“, rief Klein genervt, während er die Lücke zwischen sich und den Männern zu schließen begann.

„Haben wir nicht gefunden“, antwortete der Polizist gleichgültig.

Auf dem Asphalt hatten die Kollegen der Spurensicherung bereits Beweismittel zusammengetragen. Ben konnte entlang des Ufers vier rote Markierungen erkennen, die auf den Fundort der Finger hindeuteten. Er legte die Beutel, einen nach dem anderen, auf den Asphalt, drehte sie und betrachtete die Finger von allen Seiten.

„Sauberer Schnitt“, stellte er fest.

„Scharfe Klinge“, ergänzte Neumann.

„Was ist das da?“ Klein deutete auf eine Stelle knapp unterhalb des Fingernagels.

„Eine Tätowierung“, erklärte Neumann. „Ein Knast-Tattoo wahrscheinlich. Auf jeden Fall nichts Professionelles.“

„Hast du die Fingerabdrücke gecheckt? Wenn der Kerl im Knast war, müssten wir sie doch haben, oder?“, fragte Ben.

„Gecheckt ja. Aber leider Fehlanzeige … verrückt.“

Ben runzelte die Stirn. „Sind wir denn überhaupt sicher, dass der Kerl tot ist?“

„Woher wissen Sie denn, dass es ein Mann ist, Bischoff?“, fragte eine Frauenstimme hinter ihnen.

Die Fingerabdrücke sind in keiner Datenbank. Und das ist erst der Anfang.

Skorpion holen
Leserstimmen zu Rosengarten

Was Leser sagen.

★★★★★
„Die Handlung ist so geschickt ineinander verwoben, dass ein Weglegen des Buches schwer fällt.“
Mona · Amazon
★★★★★
„Spannend geschriebener Kriminalroman, gut recherchiert und sehr authentisch erzählt.“
Edwin C. · Amazon
★★★★★
„Ich bin gespannt auf Teil 2 und 3. Bitte mehr davon!“
Mona · Amazon
Lars Brede, mit verschränkten Armen in einem dämmrigen Wohnzimmer
Lars BredeAutor · Wuppertal
Der Autor

Zwanzig Jahre Bank.
Jetzt: Mord.

Lars Brede kennt die Welt, in der seine Täter ihr Geld verstecken. Über zwanzig Jahre hat er bei einer Bank gearbeitet. Heute schickt er Ben Bischoff dorthin, wo es wehtut.

Geboren 1979 in Wuppertal, entdeckte er schon in der Schulzeit seine Leidenschaft fürs Schreiben. Nach dem Abitur trat sie zunächst in den Hintergrund: Ausbildung zum Bankkaufmann, dann ein berufsbegleitendes Studium der Wirtschaftswissenschaften an der FernUniversität in Hagen.

Wenn es in seinen Büchern um Schwarzgeld, Insidergeschäfte und die Bankenaufsicht geht, weiß er genau, wovon er schreibt. Lars Brede ist verheiratet, Vater zweier Söhne und lebt in Wuppertal.

  • 2013Erste Arbeiten an Rosengarten
  • 2015Rosengarten erscheint und wird für den Amazon Autorenpreis nominiert. Im selben Jahr folgt Skorpion.
  • 2020Rosengarten in überarbeiteter Neuauflage
  • 2025Skorpion in überarbeiteter Neuauflage
  • HeuteArbeit an Band 3: Vogelfrei
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